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Esslingen: größte Passivhausssiedlung Süddeutschlands geplant
11.09.2003
Wohnhäuser sollen überwiegend so gebaut werden, dass sie ohne Gas- oder Ölheizung auskommen
Die Stadt Esslingen verfolgt mit dem Neubaugebiet Egert städtebaulich, funktional und ökologisch ambitionierte Ziele. Von der Wirtschaftlichkeit, über das nachbarschaftliche Miteinander, die Gestaltung der Architektur und Freiräume, bis zu Wärmeversorgung und Städtebau unterscheide sich die geplante Siedlung deutlich von konventionellen Neubausiedlungen. Im Egert sollen 110 Einfamilienhäuser entstehen: teils freistehend, teils verkettet, als Doppel-, Gartenhof-und auch als Reihenhäuser.
Die Wohnhäuser sollen überwiegend so gebaut werden, dass sie ohne Gas- oder Ölheizung auskommen: viel Sonnenlicht, eine gute Dämmung und eine einfache und robuste Regelungstechnik garantieren den Passivhaus-Standard mit seinem äußerst angenehm temperierten Raumklima. Die Bewohner werden somit unabhängig von der Energiepreisentwicklung. Damit das Wohnen im Egert angesichts der heutigen Immobilienpreise kein unerfüllbarer Traum bleibt möchte die Stadt zusammen mit Architekten, Investoren, Bauträgern und Betreuern von Bauherrengemeinschaften in einem sogenannten Workshop-Verfahren bezahlbare und hochwertige Häuser entwickeln.
Weitere Informationen über Zukunftsenergien aus der Region Stuttgart erhalten Sie im Internet unter Zukunftsenergien Region Stuttgart
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